Forder-Förder-Projekt

 

Das Forder-Förder-Projekt ist ein Projekt zur Individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. In einer wöchentlichen Doppelstunde schreiben die Schülerinnen und Schüler über interessengeleitete Themen eine Expertenarbeit und fertigen im Anschluss daran einen Expertenvortrag an. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Grundlegend hierfür sind im FFP Strategien des selbstgesteuerten und des forschenden Lernens.

"Traue jemandem etwas zu und er wird sich bemühen, diesem Vertrauen zu entsprechen" (Don Bosco)

 

So lautet das pädagogische Leitmotiv des FFP. Das einzelne Kind steht im Mittelpunkt aller Betrachtungen. Das FFP ermöglicht Individuelle Förderung als Passung zwischen Individuellem Forder- und Förder-Angebot und dem Forder-Förder-Bedarf jedes einzelnen Kindes (Fischer, 2006). Das FFP fordert die Kinder in ihren Stärken heraus und hilft ihnen, mit ihren Schwächen umzugehen. Dabei werden sie unterstützt durch Lehrerinnen und Lehrer und Mentoren als Lernbegleiter.

Wissenschaftlicher Leiter und Begleiter des FFP ist Prof. Christian Fischer, Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Münster, Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung LIF und Geschäftsführer des Internationalen Zentrums für Begabungsforschung der Universitäten Münster, Nimwegen und Osnabrück.




Rechtschreiben

 

An unserer Schule ist der Aufbau der Rechtschreibkompetenz ein Kerninhalt der Unterrichtsgestaltung. Neben integrierender Förderung im Fachunterricht finden zusätzliche Lernangebote für unsere Schülerinnen und Schüler statt. Hierbei lernen die Kinder unter anderem mit den Lessmann-Boxen zur Rechtschreibförderung. 

Zusätzlich bieten wir seit 2017 in Kooperation mit dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (LIF) das Förderprogramm „Schrift.Sprach.Forscher“ an. Hier erforschen und entdecken die Kinder gemeinsam Rechtschreibstrategien und entwickeln eigene Handlungsprodukte.

 

Mathe für kleine Asse

 

 Strategiespiele, Labyrinthe, verschlüsselte Botschaften, figurierte Zahlen, Kryptogramme, Geburtstagsberechnungen, Zauberquadrate, Rangierprobleme, OTTO und MIMI- Zahlen, Würfeltürme, oder Knobelaufgaben berühmter Mathematiker – das sind nur einige Beispiele für die Aufgaben, mit denen wir uns in der AG „Mathe für kleine Asse“ beschäftigen.

 

Mathematisch interessierte und begabte Kinder können hier erleben, wie faszinierend Mathematik sein kann, indem sie Lösungsansätze und originelle Lösungswege suchen und ihre Lösungen präsentieren. Dazu gehören nicht nur Analysieren und Strukturieren von Aufgaben, sondern auch hartnäckiges Ausprobieren und leidiges Radieren. Aber am Ende stehen oft „Aha- Erlebnisse“: die Freude, schwierige Aufgaben durchschaut und tolle Lösungswege entdeckt zu haben.

 

 

 

Schulchor

 

In der Chor-AG freuen wir uns auf Schüler der dritten und vierten Klassen beider Schulstandorte, die sich für das gemeinsame Singen begeistern. Neben dem gesunden Umgang mit Körper, Atem und Stimme steht der Aufbau eines gemischten Liedrepertoires auf dem Programm.

 

Dieses Repertoire besteht aus Liedern in deutscher und englischer Sprache, ruhigen und beschwingten Liedern und auch aktuellen Songs aus dem Rock-/ Pop-Bereich. Auch eigene Wünsche der Schüler aus der Chor-AG werden berücksichtigt.

 

Mit regelmäßig stattfindenden Auftritten versucht die Chor-AG sich in das Schulleben der Eichendorffschule einzubringen.

 

Die Chor-AG findet in diesem Schuljahr immer mittwochs in der Zeit von 12.45 – 13.30 Uhr statt und wird von Herrn Witt geleitet.

 

 

Flöten

 

An unserer Schule bieten wir den musikbegeisterten Kindern der 2.- 4. Klassen jeweils eine Stunde pro Woche eine Flöten-AG an, in der sie elementares C-Blockflöten-Spiel und Notenkenntnisse erlernen und erste Erfahrungen im Ensemblespiel machen können. Regelmäßiges Üben ist dabei unbedingt erforderlich. Bei Schulfesten, Schulgottesdiensten und vielen anderen Anlässen kommen die verschiedenen Gruppen zum Einsatz.

 

 

DaZ

 

Seit einiger Zeit besuchen Flüchtlingskinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern den Gemeinschaftsschulteilstandort unserer Schule.

 

Um diesen Kindern das „Ankommen“ und die Integration im Schulalltag zu ermöglichen, ist es wichtig, Sprachbarrieren abzubauen und „Kulturwissen“ zu vermitteln. Um dies zu gewährleisten hat sich ein Team gefunden, das parallel zum Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ in kleinen Gruppen oder ggf. auch als Einzelförderung unterrichtet. 

 

Zurzeit werden am Standort der „Roten Schule“ etwa 20 Kinder aus den Klassen 1-4 gefördert.
Mit viel Freude und großem Eifer entdecken die Kinder im Gespräch, im Spiel und nach und nach in Schrift und Text Sprache und Kultur ihres Gastlandes.

 

Für dieses Engagement wurde die Eichendorffschule 2016 mit dem Deichmann-Förderpreis für Integration ausgezeichnet.

 

 

Basale Kompetenzen

 

 Die basalen Fähigkeiten beschreiben Voraussetzungen, die ein Kind für ein ungestörtes schulisches Lernen zu Beginn seiner Schullaufbahn mitbringen sollte.

 

Hierunter fallen somit Kompetenzen wie

 

  • Grob- bzw. Feinmotorik  (Schere-, Stifthaltung),
  • Konzentration,
  • Ausdauer,
  • Sprachentwicklung,
  • logisches Denken, Wahrnehmung, Gedächtnisleistungen.

Folglich hat die Ausprägung dieser basalen Fähigkeiten Auswirkung auf das Erlernen des Lesens, das Erlernen des Schreibens sowie die Aneignung mathematischer Fähigkeiten. Nach einer anfänglichen Beobachtung während den ersten Schulwochen wird der Stand der jeweiligen basalen Kompetenzen erfasst und ggf. eine Notwendigkeit der Förderung festgestellt. Danach haben die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche eine gezielte individuelle Förderstunde in Kleingruppen

 

 

Aktuelles ...

Neue Spielgeräte

 

Wir bedanken uns bei unserem Förderverein und allen anderen Sponsoren, dass...


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